Familie Konrad Pfister bei der Heuernte im hinteren Blautal um 1925

Die Heuernte oder das „Heuen“ war eine mühevolle Arbeit. Die ganze Familie half mit, denn die Ernte musste bei trockenem Wetter möglichst rasch eingebracht werden. Das mit der Sense von Hand geschnittene Gras musste zum Trocknen mit Gabeln mehrmals gewendet werden. Das Aufladen und der Transport verlangten viel Geschick und Erfahrung, denn es sollte nichts verloren gehen. Das alles erfolgte ohne Maschinen und den Karren zogen Schaffkühe oder Ochsen. Die fortschreitende Technisierung erfasste bald auch das Dorfleben. Schlepper ersetzten die Schaffkühe, Messerbalken und Wender die Handarbeit mit Sense und Gabel.

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Leben im Einklang mit der Natur


Foto: E. Sauter, Gemeindearchiv Blaustein